Sepp Herberger
Lebensstationen
Von der Rue de France zum Sepp-Herberger-Weg.

Von der Rue de France zum Sepp-Herberger-Weg.

28. März 1897
Josef Herberger wird in Mannheim, Stadtteil Waldhof, in der Rue de France Nr. 171, geboren.

1. Januar 1914
Erstes Spiel in der Seniorenmannschaft des SV Waldhof.

März 1916
Einberufung zum Militär.

30. April 1921
Herberger heiratet die aus Weinheim stammende Eva Müller.

Zeitlebens ein glückliches Paar: Sepp und Eva Herberger.

Zeitlebens ein glückliches Paar: Sepp und Eva Herberger.

18. September 1921
Erstes Länderspiel für Deutschland (Finnland – Deutschland 3:3).

November 1921
Nach dem Wechsel vom SV Waldhof zum VfR Mannheim wegen Verstoßes gegen den Amateurparagrafen vom Deutschen Fußball-Bund zum „Berufsfußballer“ erklärt.

29. März 1925
Drittes und letztes Länderspiel (Holland – Deutschland 2:1).

April 1927
Beginn des Studiums an der Berliner Hochschule für Leibesübungen. Herberger spielt für Tennis Borussia und trainiert verschiedene Berliner Vereine.

Januar 1930
Letztes Punktspiel und Einreichung der Diplomarbeit „Der Weg zur Höchstleistung im Fußballsport“.

1. September 1932
Herberger wird Sportlehrer für Fußball beim „Westdeutschen Spielverband“ in Duisburg.

Der Fußballlehrer: Sepp Herberger.

Der Fußballlehrer: Sepp Herberger.

9. bis 15. April 1934
Lehrgang der Nationalelf unter Reichstrainer Otto Nerz in Duisburg mit Assistent Herberger.

18. Mai 1935
Herberger betreut die deutsche B-Auswahl (mit Helmut Schön), die in Sofia gegen Bulgarien 0:2 verliert.

30. Juni bis 19. Juli 1936
Herberger leitet in Duisburg den Vorbereitungslehrgang für die Olympischen Spiele.

Vorbereitungslehrgang mit Sepp Herberger und Helmut Schön.

Vorbereitungslehrgang mit Sepp Herberger und Helmut Schön.

24. Oktober 1936
Herberger wird offiziell „Reichstrainer des Fachamtes Fußball“.

1.Juni 1937
Das Ehepaar Herberger zieht nach Berlin in die Bülowstraße 89.

Juli 1941
Dreharbeiten zu dem Film „Das große Spiel“. Herberger versucht, alle Nationalspieler als Komparsen einzusetzen, um sie so von der Front fernzuhalten (34 Nationalspieler fallen im Krieg).

Dreharbeiten zum Film "Das große Spiel".

Dreharbeiten zum Film „Das große Spiel“.

22. November 1942
Letztes Kriegs-Länderspiel der deutschen Nationalelf gegen die Slowakei in Bratislava (5:2).

20. Februar 1943
Erlass der Reichssportführung zur Einordnung des Sports in die „totale Kriegsführung“. Herberger reist fortan zu Vereinen, um Spieler zu sichten, um sie vor dem Fronteinsatz zu bewahren.

30. Januar 1944
Die Wohnung der Herbergers in Berlin wird bombardiert. Weinheim wird neuer Wohnsitz. Herberger reist als „Truppenbetreuer“ durch Nordeuropa.

25. September 1944
Herberger wird als Soldat eingezogen und dient wenige Tage auf dem Fliegerhorst Diewenov; Entlassung krankheitshalber.

1. Juni 1947
Einstellung als Dozent und Trainerausbilder an der neu gegründeten Sporthochschule in Köln.

2./3. Oktober 1949
Berufung zum Bundestrainer; der Wiederaufbau der Nationalmannschaft beginnt.

22. September 1950
Erstes Länderspiel nach dem Krieg (Deutschland – Schweiz 1:0 in Stuttgart).

4. Juli 1954
Gewinn der Weltmeisterschaft in Bern.

Die Weltmeistermannschaft von 1954.

Die Weltmeistermannschaft von 1954.

7. Juni 1964
Rücktritt als Bundestrainer. Nachfolger wird Helmut Schön.

Der "Chef" und sein Nachfolger: Sepp Herberger und Helmut Schön.

Der „Chef“ und sein Nachfolger: Sepp Herberger und Helmut Schön.

28. März 1977
Errichtung der DFB-Stiftung Sepp Herberger

28. April 1977
Herberger erliegt einem Herzanfall.

27. April 1989
Eva Herberger stirbt.

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Die Grabstätte in Weinheim-Hohensachsen.