Die Stiftung
Botschafter

Horst Eckel

Bestritt 32 Länderspiele für Deutschland (1952 – 1958). Weltmeister 1954 nach dem 3:2-Sieg im Finale gegen Ungarn in Bern. Deutscher Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern 1951 (2:1 gegen Preußen Münster in Berlin), 1953 (4:1 gegen den VfB Stuttgart in Berlin), Deutscher Vizemeister mit dem 1. FC Kaiserslautern 1954 (1:5 gegen Hannover 96 in Hamburg), 1955 (3:4 gegen Rot-Weiß Essen in Hannover). Vertragsspieler des 1. FC Kaiserslautern in der Oberliga Südwest (214 Spiele, 64 Tore). Trainer u. a. SV 06 Röchling Völklingen (1966 – 1968).


Tina Theune

Insgesamt gewann sie als Trainerin sechs Europameisterschaften. Drei davon als Assistentin von Gero Bisanz. 2003 führte sie die Frauen-Nationalmannschaft in den USA zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Außerdem gewann die von Theune trainierte Auswahl bei den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000 die Bronzemedaille.

Tina Theune erwarb im Jahr 1982 die Trainer A-Lizenz. 1985 absolvierte sie als erste Frau überhaupt die Ausbildung zum Fußball-Lehrer. Ab 1986 war sie als Assistentin von Gero Bisanz bei der Frauen-Nationalmannschaft aktiv. 1996 wurde sie dessen Nachfolgerin. Am 04. Februar 2005 gab Tina Theune ihren Rücktritt als Bundestrainerin bekannt und übergab ihr Amt an Silvia Neid.

Heute ist die aus einer Pfarrersfamilie stammende Rheinländerin als Expertin für den Frauenfußball hauptamtlich beim Deutschen Fußball-Bund engagiert. Zudem ist sie in verschiedenen internationalen Gremien der FIFA sowie der UEFA aktiv


Uwe Seeler

Bestritt 72 Länderspiele, erzielte 43 Tore (1954 – 1970). WM-Teilnehmer 1958, 1962, 1966 (Vize-Weltmeister) und 1970 (WM-Dritter). Wurde zum Ehrenspielführer der Nationalmannschaft ernannt. Deutscher Meister mit dem Hamburger SV 1960 (3:2 gegen den 1. FC Köln in Frankfurt/Main). Deutscher Vizemeister 1957 (1:4 gegen Borussia Dortmund in Hannover). Deutscher Pokalsieger 1963 (3:0 gegen Borussia Dortmund, dreifacher Torschütze). Teilnehmer am DFB-Pokalfinale 1956 (1:3 gegen den Karlsruher SC in Karlsruhe) und 1967 (0:4 gegen Bayern München in Stuttgart). Teilnehmer am Finale im Europacup der Pokalsieger 1968 (0:2 gegen AC Mailand in Rotterdam).

Vertragsspieler in der Oberliga Nord (237 Spiele, 267 Tore, Rekordtorschütze der Oberliga Nord). 239 Bundesligaspiele, 137 Tore (1963 – 1972). Fußballer des Jahres 1960, 1964 und 1970. Torschützenkönig der Bundesliga 1964 (30 Tore). Präsident des Hamburger SV (November 1995 – Juni 1998).


Wolfgang Dremmler

Bestritt zwischen 1981 und 1984 insgesamt 27 A-Länderspiele. Sportlicher Höhepunkt war die Vize- Weltmeisterschaft 1982 in Spanien.

Dremmler war als Spieler bei Eintracht Braunschweig (1973-1979) und dem FC Bayern München (1979-1986) aktiv. Insgesamt bestritt der 1954 in Salzgitter geborene gelernte Betriebsschlosser 310 Bundesligaspiele und erzielte dabei 15 Tore. Mit dem FC Bayern gewann er viermal die Deutsche Meisterschaft (1980, 1981, 1985, 1986) und dreimal den DFB-Pokal (1982, 1984, 1986).

Dremmler war bis zum Ende der Saison 2017 Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des FC Bayern München. Er ist privat vielfältig sozial engagiert.

 


Jens Nowotny

Bestritt insgesamt 48 A-Länderspiele, in denen er ein Tor erzielte. Sein Debüt im Nationaltrikot gab er am 30. April 1997 in Bremen beim 2:0-Erfolg gegen die Ukraine. Nowotny nahm mit der deutschen Nationalmannschaft an der EM 2000 in den Niederlanden und Belgien, an der EM 2004 in Portugal sowie an der WM 2006 in Deutschland teil. Sein letztes Länderspiel bestritt Nowotny am 16. August 2006 in Gelsenkirchen gegen Schweden (Endstand 3:0). Der am 11. Januar 1974 in Malsch geborene Badener durchlief alle Junioren-Nationalmannschaften (U15-U21).

Von 1992 bis 2006 bestritt der Abwehrspieler für den Karlsruher SC und Bayer 04 Leverkusen insgesamt 336 Bundesliga-Spiele (11 Tore). Seine Karriere beendete er im Jahr 2007 bei Dinamo Zagreb.

Heute ist Jens Nowotny beruflich als Spielerberater tätig und engagiert sich unter anderem für die Stiftung Jugendfußball, den Verein Kidshelp Kambodscha sowie den Deutschen Kinderhospizverein.


Nadine Keßler

Bestritt insgesamt 29 A-Länderspiele, in denen sie zehn Tore erzielte. Ihr Debüt im Nationaltrikot gab sie im Frühjahr 2010 im Rahmen des Algarve Cups. In der Partie gegen Finnland (7:0) erzielte Keßler ihr erstes Tor für das A-Nationalteam. Drei Jahre später wurde sie mit der A-Nationalmannschaft Europameisterin. Diesen Titel hatte sich die gebürtige Westpfälzerin in den Jahren 2006 und 2007 auch bereits mit der U19-Nationalmannschaft gesichert.

Im Jahr 2014 wurde Nadine Keßler sowohl als Weltfußballerin als auch als Europas Fußballerin des Jahres ausgezeichnet.

In der Frauen-Bundesliga war Nadine Keßler für den 1. FC Saarbrücken, Turbine Potsdam und den VfL Wolfsburg aktiv. In den Jahren 2010, 2011, 2013 und 2014 wurde sie Deutscher Meister. 2010, 2013 und 2014 gewann Keßler die Champions League der Frauen.

Am 14. April 2016 beendete sie aufgrund anhaltender Knieprobleme ihre aktive Karriere.


Ottmar Hitzfeld

War mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München insgesamt sieben Mal Deutscher Meister. Mit Borussia Dortmund gewann er im Jahre 1997 die UEFA Champions League. 2001 wiederholte er diesen Triumpf mit dem FC Bayern München. In den Jahren 2008 bis 2014 war Hitzfeld Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Ottmar Hitzfeld erhielt als Trainer zahlreiche Auszeichnungen und war beispielsweise 1997 und 2001 jeweils Welttrainer des Jahres. Im März 2016 wurde er vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für sein Lebenswerk geehrt.

Seine Karriere als Spieler begann Ottmar Hitzfeld als Elfjähriger beim TuS Stetten. 1967 wechselte er zum FV Lörrach. 1971 ging der Stürmer zum FC Basel und wurde in den Spielzeiten 1971/72 und 1972/73 zweimal Schweizer Meister. In der Saison 1972/73 wurde er Torschützenkönig in der Schweiz. Beim Olympischen Fußballturnier in München kam Ottmar Hitzfeld 1972 an der Seite von Uli Hoeneß bei insgesamt fünf Partien zum Einsatz. Nach Stationen beim VfB Stuttgart und dem FC Lugano beendete Ottmar Hitzfeld 1983 beim FC Luzern seine aktive Spielerkarriere.

Neben dem Sport studierte Ottmar Hitzfeld an der Pädagogischen Hochschule in Lörrach Mathematik und Sport für das Lehramt an Realschulen. Das Studium schloss er 1973 erfolgreich ab.

Seit Oktober 2016 ist Ottmar Hitzfeld Botschafter der Sepp-Herberger-Stiftung.


Timo Hildebrand

Bestritt sieben A-Länderspiele und 39 Junioren-Länderspiele. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab der Torhüter 2004 beim Spiel Rumänien gegen Deutschland in Bukarest, als er in der zweiten Halbzeit beim Spielstand von 0:4 für Oliver Kahn eingewechselt wurde (Endstand: 1:5).

Timo Hildebrand nahm mit der Nationalmannschaft an der Europameisterschaft 2004 in Portugal und der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland teil, kam dort jedoch nicht zum Einsatz. Beim FIFA-Konföderationen-Pokal 2005 stand er im Spiel gegen Argentinien (2:2) im Tor. Sein letztes A-Länderspiel bestritt er im Oktober 2007 gegen Tschechien.

In den Profiligen in Deutschland und Spanien lief er in 327 Erstligaspielen für fünf verschiedene Vereine auf. Mit dem VfB Stuttgart wurde er 2007 Deutscher Meister. Über die beiden Spielzeiten 2002/03 und 2003/04 blieb er 884 Minuten am Stück ohne Gegentor und hält damit bis heute einen Bundesliga-Rekord.

Heute arbeitet Timo Hildebrand im Bereich Marketing und Sponsoring. Zudem engagiert er sich unter anderem als Botschafter der Stiftung Strahlemann e.V. für Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche.

Seit Mai 2018 ist Timo Hildebrand Botschafter der Sepp-Herberger-Stiftung.