FußballFREUNDE-Cup Nordost: Gemeinsam Spaß am Fußball
28. Juni 2018 Zurück zur Artikelübersicht »

Der Fußball baut Brücken zwischen Menschen mit und ohne Behinderung und bereitet ihnen Freude, Spaß und das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft. Unter diesem Motto fand am vergangenen Samstag auf dem Gelände des Nachwuchsleistungszentrums von RB Leipzig der FußballFREUNDE-Cup Nordost statt.

Die Veranstaltung war Teil der bundesweiten inklusiven Turnierserie, die von der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der DFL Stiftung gemeinsam mit den DFB-Landesverbänden und den jeweiligen Bundesliga-Clubs organisiert wird. Insgesamt spielten in der sächsischen Metropole rund 70 Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam Fußball und ließen sich auch vom regnerischen Wetter nicht die Stimmung verderben.

Der FußballFREUNDE-Cup Nordost war Teil der bundesweiten inklusiven Turnierserie (Copyright motivio/Florian Eisele)

Torwandschießen, Speed-Messung und „Bulli“

Ganz im Gegenteil. Der Leipziger Proficlub sorgte in enger Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Fußball-Verband für ein tolles Ambiente und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. So konnten sich die jungen Kicker beispielsweise an einer von einem Sponsor eigens für die Veranstaltung bereitgestellten Torwand versuchen oder aber ihre Schussgeschwindigkeit messen lassen und neue persönliche Rekorde aufstellen. Gerüchten zufolge sollen einige nur knapp an der 100 km/h-Marke gescheitert sein.

Er war der heimliche Star des Tages: RB-Maskottchen “Bulli” (Copyright motivio/Florian Eisele)

Der heimliche Star des Tages war für die Nachwuchskicker aber RB-Maskottchen „Bulli“, der es sich nicht nehmen ließ und selbst ein paar Bälle spielte, für Fotos und Autogramme parat stand und auch sonst für jeden Spaß zu haben war.

Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls bestens gesorgt. So konnten sich die Zuschauer am Imbisswagen mit Bratwurst, Tee und Kaffee aufwärmen, während die Mannschaften in der Mittagspause in der „Cottaria“ mit einem reichhaltigen Buffet verwöhnt wurden.

Alle waren Gewinner

Beim Turnier waren insgesamt sieben Mannschaften aus vier verschiedenen DFB-Landesverbänden am Start und kämpften zunächst in zwei Gruppen um den Einzug ins Halbfinale. Gespielt wurde im Modus 4 gegen 4 ohne Torwart und ohne Schiedsrichter. Der Fairplay-Gedanke wurde zu jeder Zeit von allen Teams und Betreuern vorbildlich berücksichtigt.

Rund 70 Kinder mit und ohne Handicap spielten gemeinsam Fußball und ließen sich auch vom regnerischen Wetter nicht die Stimmung verderben (Copyright motivio/Florian Eisele)

Der Fußballverband Sachsen-Anhalt stellte nicht nur zahlenmäßig mit drei Teams das stärkste Kontingent, sondern schaffte es sogar mit gleich zwei Teams in die Vorschlussrunde. Am Ende des Tages setzte sich das Team aus Grafenhainichen vor der Mannschaft aus Merzdorf durch. Die Ergebnisse waren aber zweitrangig. Alle Kinder mit und ohne Behinderung hatten gemeinsam Spaß am Fußball und somit waren auch alle Gewinner.

 

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