DFB-Stiftung Sepp Herberger für Kommunikationspreis nominiert
16. August 2009 Zurück zur Artikelübersicht »

Die Sepp Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes ist gleich in zwei Kategorien für den Kommunikationspreis KOMPASS nominiert worden. Der Preis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen wird für herausragende und richtungsweisende Stiftungskommunikation in drei Kategorien vergeben.

In der Kategorie “Gesamtauftritt einer Stiftung” würdigt die Jury die offensive und zielgerichtete Kommunikationsarbeit der ältesten Stiftung im deutschen Fußball im Zuge ihrer umfangreichen Restrukturierung: “So macht man es, wenn man die Stiftung und ihre Sache in der Öffentlichkeit verankern will”, so die Jurybegründung. Die Sepp Herberger-Stiftung habe im Jahr des 30-jährigen Bestehens ihre Projekte wieder stärker ins Licht der Öffentlichkeit rücken können und dabei die ganze Palette der Öffentlichkeitsarbeit genutzt, um für den Fußball und seine verbindende Kraft zu werben.

Für die Kategorie “Strategische Projekt-PR” ist die Sepp-Herberger-Stiftung mit ihrem Projekt “Einführung der Blindenfußball-Bundesliga” nominiert worden. 2008 hatte sich die Traditionsstiftung das Ziel gesetzt, die bisher weitgehend unbekannte Sportart in Deutschland zu etablieren. Der Anpfiff des Projektes erfolgte im März 2008 mit der Einführung einer Blindenfußball-Bundesliga, unterstützt vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin und von Stiftungskurator Uwe Seeler, der die Schirmherrschaft übernommen hatte. “Die Sepp Herberger-Stiftung nutzte ihr dichtes Fußballnetzwerk, und in kurzer Zeit wurde die außergewöhnliche Sportart zum Medienereignis”, begründete die Jury. Nach Auswertung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) hat die Einführung der Blindenfußball-Bundesliga die bisher höchsten medialen Kontaktzahlen im deutschen Behindertensport generiert.
Die Preisverleihung findet am 20. November in Berlin statt.