Sepp Herberger-Stiftung setzt Zeichen für integratives Miteinander Horst Eckel beim „Tag der Begegnung“
03. Juni 2008 Zurück zur Artikelübersicht »

Die Sepp Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes hat mit ihrem Repräsentanten Horst Eckel beim „Tag der Begegnung“ in Xanten für Integration durch Sport geworben. Eckel war von der Sepp Herberger-Stiftung als sportlicher Botschafter zum größten Integrationsfest für Menschen mit und ohne Behinderung entsandt worden. Den Weg zum „Tag der Begegnung“ im Archäologischen Park Xanten haben am Wochenende mehr als 28.000 Besucher gefunden.

 Beim „Tag der Begegnung“, der von der Sepp Herberger-Stiftung unterstützt wurde, sollten Vorurteile zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abgebaut werden. „Das ist die Voraussetzung dafür, dass ein unvoreingenommener Umgang zwischen Menschen mit und ohne Behinderung möglich ist“, erklärte Horst Eckel bei der offiziellen Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung, über die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Mit ihrem Kooperationspartner Deutscher Behindertensportverband (DBS) präsentierte die Sepp Herberger-Stiftung im Rahmen des umfangreichen Programms Fußball für blinde und sehbehinderte Menschen. In einem Demonstrationsspiel stellten deutsche und niederländische Blindenfußballer diese neue Facette des Fußballs vor. In diesem Jahr hatte die Stiftung mit dem DBS die Blindenfußball-Bundesliga ins Leben gerufen.
In einem weiteren Programmpunkt trat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft aus Spielern mit intellektueller Beeinträchtigung gegen die Film-Mannschaft von „Das Wunder von Bern“ an. Die meisten Spieler mit Handicap nehmen auch an dem bundesweiten Fußball-Wettbewerb für die Behinderten-Werkstätten in Deutschland teil, der von der Sepp-Herberger-Stiftung jährlich mitveranstaltet wird.
Die Förderung des Fußballs für behinderte Menschen ist ein Stiftungsschwerpunkt der Sepp Herberger-Stiftung, auch mit dem Ziel, mehr Menschen mit Behinderung in Sportvereine zu integrieren. „Es hat mir große Freude bereitet, für dieses Anliegen zu werben“, so Horst Eckel nach der Veranstaltung am Niederrhein.