Sepp Herberger-Stiftung fördert Fußball für blinde Menschen
12. Dezember 2007 Zurück zur Artikelübersicht »

Die Sepp Herberger-Stiftung veranstaltet gemeinsam mit der Sehgeschädigten Sportgemeinschaft Blista Marburg, der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista) und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) am kommenden Samstag (15.12.) in Marburg/Lahn das 1. Internationale Blindenfußball- Hallenturnier. Schirmherr dieser erstmals in Deutschland ausgetragene Veranstaltung ist DFB-Vizepräsident Rolf Hocke.

 Die Mannschaften aus Berlin, Chemnitz, Dortmund, Essen, Mainz, St. Pauli, Stuttgart, Würzburg spielen mit Ankara und dem Gastgeber Marburg ab 9 Uhr (Sporthalle Philippinum, Leopold-Lucas-Straße 18) um den Titel. Der Eintritt ist frei. Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Zuschauer über den Blindenfußball informiert werden.

„Während Blindenfußball in Südamerika eine lange Tradition hat, entwickelt er sich in Deutschland erst ab 2006. Die Sepp Herberger-Stiftung will mithelfen, den Fußball für sehbehinderte und blinde Menschen in Deutschland zu entwickeln und zu organisieren. Darum wird der Blindenfußball im kommenden Jahr einer unserer zentralen Förderschwerpunkte im Bereich des Behindertensports werden“, erklärt Manuel Neukirchner, Geschäftsführer der Sepp Herberger-Stiftung.

Im Frühjahr 2008 soll ein vom Deutschen Blinden- und Sehbehinderten Verband (DBSV) initiierter Spielbetrieb für Vereinsmannschaften in Deutschland starten, der neben der Sepp Herberger-Stiftung auch vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) getragen werden soll.
Viele weitere Informationen finden Sie unterwww.blindenfussball.net.