Bundeswettbewerb 2007: Finalrunde startet in Duisburg
13. September 2007 Zurück zur Artikelübersicht »

Die Finalrunde des „Bundeswettbewerb Fußball der Werkstätten für behinderte Menschen“ startete heute in Duisburg. 200 Fußballerinnen und Fußballer sind bei der 8. Austragung des Wettbewerbs dabei.

In der Finalrunde des Bundeswettbewerbs treffen die Landessieger aller sechzehn Bundesländer in der Sportschule Wedau aufeinander und spielen drei Tage lang auf Kleinfeldern um den Titel. Der Wettbewerb mit mehr als 200 Fußballerinnen und Fußballern mit Behinderung wird bereits zum achten Mal ausgerichtet.

Spaß, Teamgeist, Erfolg und Anerkennung
Bundestrainer Joachim Löw unterstützt das Turnier und wünscht sich große öffentliche Aufmerksamkeit für den Wettbewerb: „Fußball ist ein Mannschaftssport, der schon immer in der Lage war, Barrieren und Grenzen zu überwinden. Er verbindet Menschen, weil er die Möglichkeit bietet, die positiven Aspekte des Spiels, nämlich Spaß, Teamgeist, Erfolg und Anerkennung, auch auf andere Bereiche ihres Lebens zu übertragen. Der Bundeswettbewerb Fußball der Werkstätten für behinderte Menschen ist ein sehr gutes Beispiel für die erfolgreiche Integration von behinderten Menschen und verdient unsere Aufmerksamkeit. Unabhängig vom Ausgang des Turniers, dürfen sich alle, Teilnehmer und Veranstalter, als Gewinner fühlen.“

Eine Förderung im Sinne Sepp Herbergers
Aus dem Alltag der rund 700 Behindertenwerkstätten mit ihren über 250.000 Beschäftigten ist der Fußball nicht mehr wegzudenken. Er ist für viele behinderte Menschen die Sportart Nummer Eins und trägt dabei als arbeitsbegleitende Maßnahme zur Persönlichkeitsentwicklung und damit natürlich auch zur Steigerung der individuellen Leistungsfähigkeit bei. Für Horst Eckel, Mitglied des Weltmeisterelf von 1954 und Botschafter der Sepp Herberger-Stiftung, steht der Teamgeist im Mittelpunkt: „Teil einer Mannschaft zu sein und zum gemeinsamen Erfolg beitragen zu können, ist eine sehr wertvolle Erfahrung für jeden Menschen. Im Fußball können behinderte wie nichtbehinderte Menschen erleben, dass alles möglich ist, wenn man an einem Strang zieht. Diese Förderung ist ganz im Sinne Sepp Herbergers.“

Engagierte Partner
Die Veranstalter sind die Sepp Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der Deutsche Behindertensportverband (DBS), die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) und Special Olympics Deutschland.
„Mit der Unterstützung dieses Turniers möchten alle Beteiligten dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung stärker am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Stiftung versteht sich als dauerhafter und zuverlässiger Partner der Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung“, betont Kuratoriumsmitglied Dr. Klaus Kinkel die Nachhaltigkeit des Engagements der Sepp Herberger-Stiftung.
Professionelle Organisation, große Leidenschaft
Stiftungsgeschäftsführer Manuel Neukirchner unterstreicht die gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Verbänden und Institutionen: „Alle Aktiven werden mit großer Leidenschaft bei der Sache sein. Die Veranstalter haben schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie diesen Wettbewerb mit großer Professionalität durchführen. Gemeinsam bieten wir den Sportlerinnen und Sportlern so optimale Bedingungen für spannende Spiele.“